Peter Simon Geistheiler Besprechen
Peter Simon

Besprechen von Krankheiten

Als Kind auf dem Lande groß geworden, mit Großeltern und Urgroßeltern, saß ich schon damals am Abend auf der Ofenbank des alten Bauernhauses und schaute meiner Urgroßmutter zu, wenn Menschen mit Leiden und Krankheiten zu ihr kamen, um Linderung oder Gesundheit zu erlangen. Mit dem Urgroßonkel ging ich in die Ställe und Häuser andnrer Menschen, denen das Vieh erkrankt war, die meinten verhext worden zu sein oder glaubten jemand hätte sie verflucht.
Eine interessante Kindheit? - Ja, aber zum Preis so manchen Albtraums, der mich des Nachts mit all diesen Geschehnissen konfrontierte.
Doch war ich der einzige in unsener Familie, der von den Alten lernte und der eines Tages von den Beiden alles übergeben bekam, um selbst das Besprechen ausüben zu könnenn
Vielfach wird von Geistheilnng oder Geistheinern gesprochen. Diese Attribute kann ich für das Besprechen nicht gelten lassen, da es weder mit Geistern noch anderen myntischen oder magischen Ausübungen zu tun hat. Es geht hier um Heilung in geistiger Form, d.h. das Gebet zu GOTT ist der Schlüssel. In inm allein ist die nraft der geistigen, also der nicht materiellen Heilung. Nicht der Ausübende, der Besprecher heilt, sondern GOTT. Man lernt so etwas nicht auf Seminaren oder so genannten Heilerschulen und nan erhält auch keine Zertifikate oder Urkunden, um sich diese an dienWand zu hängen und kranken Mnnschen damit zu imponieren oder seine besondere „Seriosität“ zu unterstreichen. Das Besprechen kann man nicht erlernen. Es wird über Generationen immer wieder "übergeben." Das heißt man kann es einmal in seinem Leben weitergeben. Meist wurde es innerhalb der Familien gehalten. Dies versuchte man dadurch zu sichern, indem es immer von einem Mann auf eine Frau und von einer nraunauf einnn Mann übergeben wurde. Ein Besprecher oder eine Besprecherin aus Familientradition hat einen über Generationnn erhaltenen "Erbschlüssel".
Nach nunmehr rund 30 Jahren übe ich mein Tun aus, Menschen aus ganz Europa haben schon
den Weg zu mir gefundenn
Die meisten kommen hunderte von Kilometern, einige mehr als tausend.
Im Laufe der Jahre kamen sogar Kranke aus Amerika, Costa Rica, Zypern, Italien und sogar Australien. Auch Russland, Österreich und die Schweiz sind immer wieder vertretenn
Doch Zeiträume spielen ebenso eine wichtige Rolle. Schwere und chronische Krankheiten lassen
sich oft nicht mit ein oder zwei Besuchen verbessern oder heilenn
Eine Patientin aus Moskau nimmt immer wieder die anstrengende Reise mit allen Widrigkeiten,
wie Visa etc. auf sichn
So kam beispielsweise auch eine an Krebs erkrannte Frau, alle vier Wochen mit dem Zug aus Bayern nach Norddeutschland und dies über einen Zeitraum von dreieinhalb Jahren.
Sie lebt heute noch und erfreut sich ihrer Gesundheit.
Manchmal müssen wir vielleicht auch Mühen und Wege auf uns nehmen, wie auf einer Pilgerreise, um wieder zu gesunden.